Copyright © Alle Rechre vorbehalten. Erstellt von Uschi Reiners  / letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2017
Am 01.04.2010 haben wir einen Tagesausflug zur Felsalgarve und zur Steilküste unternommen. Das Wetter war sensationell am diesen Tag. Um 09:00 h in der Früh wurden wir von TUI abgeholt und los ging die große Panoramafahrt. Silves wurde im Jahre 713 von Abd-al- Aziz erobert und blieb unter islamische Herrschaft bis zur Mitte des 13. Jahr- hunderts, als Dom Paio Peres Correia, Oberster des Jakobinerordens, die Macht übernahm. König Dom Sancho I eroberte die Stadt mit der Hilfe der Kreuzfahrer, die sich auf ihrem Weg in das Heilige Land befanden, in 1189 zurück. Die Christen blieben jedoch nur zwei Jahre lang in Silves. ,Die alles dominierende Lage von Silves machte diesen Ort zu einer idealen Festungs- siedlung. Eine der eindrucksvollsten Charakteristiken von Silves sind die roten Mauern des imposanten Schlosses über der Stadt, die sich gegen die Skyline abheben. Die rotweiße Kathedrale daneben, erinnern daran, dass diese Stadt im Mittelalter der am stärksten befestigste und meistumkämpfteste Ort der Algarve war. Der Zurückeroberung von Silves wurde mit der Errichtung einer Kathedrale auf dem Grund einer Moschee gedacht. Sie wurde im Laufe ihrer Geschichte viel renoviert und umgebaut und besitzt einige Gräber von damaligen Kreuzfahrern. Von den massiven, vieleckigen Festungswällen des Schlosses bieten sich dem Besucher einmalige Aussichten auf die Stadt und ihre Umgebung. Es ist einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt und gleichzeitig ein Ort, wo man eine wunderschöne, romantische Atmosphäre genießen kann. Das Kastell ist für Besichtigungen geöffnet, aber seine schreckliche Geschichte wird heute von gepflegten Jakarandabäumen, Oleanderbüschen und Blumenbeeten überdeckt. Silves ist das Herz eines der größten Anbaugebiete von Zitrusfrüchten in Portugal. Obwohl es sich heute hier mehr um ein Agrarzentrum handelt, kommen die Besucher der Stadt noch immer vor allem wegen ihrer historischen Vergangenheit. Die Zisterne, die den Wasserverbrauch eines ganzen Jahres enthielt, ist für immer geschlossen. Von der Baukunst der Mauren ist, außer ein paar Mauerresten, nur der 65 m tiefe, ursprünglich römische Brunnen des Kastells zu sehen. Ein weiterer maurischer Brunnen ist der Mittelpunkt eines kleinen, modernen Museums in einer Seitenstraße nicht weit vom Kastell.