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Reiseziele - Tunesien

Monastir

Port El Kantaoui

Mahdia

Insel Djerba


Mahdia Djerba

Bevor ich Euch unsere Bilder vorstelle und Erlebnisse auf Tunesien schildere, stelle ich Euch erstmal das Land -Tunesien vor. Wir waren insgesamt fünf mal in Tunesien. 2x in Monastir, 1x in Port el Kantaoui und 2x mal in Mahdia, das bis jetzt am besten war. Aber dazu komme ich später. Nun wünschen wir Euch viel Spaß beim lesen und stöbern.

Tunesien ist das nördlichste Land Afrika's und nur 140 Kilometer von Sizilien entfernt. Es erstreckt sich zwischen dem Mittelmeer und der Sahara, zwischen 37° 20’ und 30° 10’ nördlicher Breite sowie zwischen 7° 30’ und 12° östlicher Länge. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung zwischen Cap Blanc und der Grenzstation Bordj el Khadra beträgt rund 780 km, die größte Ost-West-Ausdehnung zwischen der Insel Djerba und Nefta etwa 380 km. Die Mittelmeerküste misst ungefähr 1.300 km Länge.

Der Nordwesten Tunesiens wird vom Tell-Atlas bestimmt. Parallel zur Nordküste verlaufen von der algerischen Grenze bis zur Bucht von Bizerte die Gebirgszüge der Kroumirie (700–800 m Höhe). Daran schließt sich nordöstlich das Mogod-Bergland (300-400 m Höhe) an, welches zum Beispiel im Cap Blanc in einer meist steilen Felsküste ins Mittelmeer abfällt. Auf der dem Wind abgewandten Seite des Gebirges schließt sich das Talbecken des ganzjährig wasserführenden Medjerda an, dessen Unterlauf zur wichtigsten Agrarzone des Landes gehört.


Klima

In Tunesien stoßen mediterranes und arides Klima aufeinander. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab und von Ost  nach West leicht zu. Es lassen sich unterscheiden der winterfeucht- sommertrockene Norden, die vom wechselhaften Klima be-stimmte zentraltunesische Steppenregion mit heißen Sommern, kalten Wintern und abnehmenden Niederschlägen, die vom Meer beeinflusste Mittelmeerküste mit ausgeglichenem Klima und das Wüstenklima südlich der Schotts.

Mit zunehmender Entfernung vom Mittelmeer weicht sein aus gleichender Einfluss einem kontinentalen Klima. Die Mitteltem- peraturen liegen im Januar bei 10 °C, im August bei 26 °C (Tunis). Südlich des Atlas herrscht ganzjährig trockenheißes Wüstenrand- klima mit sehr unregelmäßigen Niederschlägen. Die Temperaturen erreichen hier Maximalwerte bis 45 °C wobei es zu 10 °C Tempe-raturdifferenz im Schatten kommen kann (normalerweise nur 5 °C. Die extremsten Unterschiede werden in der Sahara mit sommer-lichen Temperaturen von 50 °C und Bodenfrösten im Winter erreicht. Unerträgliche Hitze kann der in Tunesien Chehili genannte Saharawind Schirokko bringen.

Niederschläge fallen fast nur in den Wintermonaten und werden meistens von Tiefausläufern des weiter nördlich gelegenen West-winddrifts herangeführt. Im Sommer liegt das gesamte Land im Bereich der subtropischen Hochdruckzone, welche die Tiefdruck-gebiete der Westwinddrift um das Mittel-meer herumleitet.Jedoch kann es in Ausnahmefällen auch im Sommer zu heftigen Regenfällen kommen, die vorher ausgetrocknete Oueds (Wadi) in  reißende Ströme verwandeln.

Während im Norden die jährliche Niederschlagsmenge bei 500-1.000 mm an der  Nordküste und 1.500 mm im Gebirge liegt und damit für einen erfolgreichen Regenfeldbau ausreicht, ist im Süden die Verdunstung stärker als die unregelmäßigen Niederschlagsmenge von allenfalls 200 mm pro Jahr.


Reisewetter: Mittelmeerklima im Norden und an der Küste, halbtrock-enes Klima im Landesinneren und im Süden.Badeurlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen.

Beste Reisezeit: Mai - Oktober


Reiesewetter: Mittelmeerklima im Norden und an der Küste, halbtrocke-nes Klima im Landesinneren und im Süden Badeurlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen.

Beste Reisezeit: Mai - Oktober


Reiesewetter: Mittelmeerklima halbtrockenes Mittelmeerklima Bade-urlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen.

Beste Reisezeit: Mai - Oktober


Reisewetter: Halbtrockenes Klima Badeurlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen. Tunesien: Tunis

Beste Reisezeit:  Mai – Oktober


Flora und Fauna

An der Nordküste und im Atlasgebirge wächst mediterraner Laub- und Buschwald (Macchie) mit Steineichen, Korkeichen und Aleppo-Kiefern, wo neben Kleinwild auch Wildschweine Nahrung finden. Zwischen 1990 und 2000 hat der Waldbestand um 0,2 % zugenommen. In den sich an-schließenden südlichen Steppen leben Gazellen. In den Wüstengebieten kommen vor allem Heuschrecken, Skorpione, Schlangen und Bussarde vor.

Sprache

Tunesien ist unter den Maghreb-Staaten das aus linguistischer Sicht homo-genste Land, weil fast die gesamte Bevölkerung Tunesisch-Arabisch spricht und auch das Schriftarabisch, die offizielle Amtssprache des Landes, beherrscht. Für das Tunesisch-Arabisch, das eigentlich eine Mischung mehrerer Dialekte ist, gibt es keine offizielle Regulierung. Es wird vor allem als Alltagssprache verwendet. Nur im Süden des Landes und auf der Insel Djerba werden noch vereinzelt berberische Dialekte benutzt. Während der Zeit des französischen Protektorats in Tunesien wurde die französische Sprache den Institutionen in Tunesien aufgezwungen, speziell  den Bildungs-einrichtungen. Nach der Unabhängigkeit wurde zwar die arabische Sprache wieder eingeführt, speziell Verwaltung, Justiz und Bildungswesen blieben jedoch lange Zeit zweisprachig. Tunesien ist den europäischen Sprachen auf Grund seiner geographischen Lage und durch die Medien und Tourismus stark ausgesetzt, was Kenntnis dieser Sprachen bei den Tunesiern fördert.In den 1990er Jahren wurde das französische aus dem öffentlichen Leben zurückgedrängt, um einerseits den Zugang zu höherer Bildung zu verein-fachen und um das arabisch-islamische Flair im öffentlichen Raum zu beleben. Seit Oktober 1999 wird von allen Geschäftstreibenden verlangt, in ihren Werbeaufschriften mindestens doppelt so viel Platz für arabische wie für lateinische Zeichen zu verwenden. Die Verwaltung wurde dazu ange-halten, alle Kommunikation auf arabisch umzustellen, obwohl dies bisher nur im Verteidigungs- und Justizministerium sowie im Parlament gelungen ist. Französisch wird somit zu einem Symbol des höheren Bürgertums.


Verkehr

Tunesien verfügt über ein Straßennetz von fast 19000 km, davon 257 km Autobahnen, fast 12500 km befestigter Straßen, der Rest unbefestigt. Der Bau der Straßen begann in den 1880er Jahren. Ab den 1920er Jahren begann man, die Küstenstraße (die heutige Route nationale 1) von Tunis über Sfax und Sousse nach Gabès zu bauen. Es folgte eine Vernetzung der Straßen im Norden des Landes, während das Landesinnere bis in die 1950er bis 1970er Jahre auf seine verkehrsmäßige Erschließung warten musste. Die erste Autobahn wurde 1986 eingeweiht.

Der Personenverkehr wird größtenteils per Straße abgewickelt, entweder per Bus, der vor allem von der staatlichen Société nationale de transport inter-urbain angeboten wird. Daneben sind Sammeltaxis beliebt, die in Tunesien louage genannt werden.

Tunesien hat 2145 Kilometer Eisenbahnstrecke, das größtenteils aus der Kolonialzeit stammt, und 200 Bahnhöfe. Der Fernverkehr und die Vorortebahn von Tunis werden von der staatlichen SNCFT betrieben, während die Société des transports de Tunis die TGM und die U-Bahn Tunis verwaltet.

Es gibt 30 Flughäfen in Tunesien, davon sieben interna-tionale Flughäfen. Die wichtigsten sind Flughafen Tunis, Monastir und Djerba. Tunis bekommt einen neuen Flughafen, der 2009 in Betrieb gehen soll und eine Kapazität von 5 Millionen Passagieren haben soll wobei seine Endkapzität bei 30 Million Passagieren sein wird. Tunesien wird im Linien- wie im Charterverkehr von vielen europäischen Flughäfen aus direkt angeflogen. Neben der 1948 gegründeten nationalen Fluglinie Tunisair gibt es zwei weitere, private Fluggesellschaften, nämlich Nouvelair Tunisie und Karthago Airlines. Tunesien hat Handelshäfen in Bizerta, Gabès, La Goulette, Radès, Sfax, Sousse, Skhira und Zarzis. Sie unterstehen alle der staatlichen Hafenbehörde Office de la Marine Marchande et des Ports, gelten aber als nicht besonders effizient. Im 100 km südlich von Tunis gelegenen Enfidha wird deshalb ein Tiefseehafen gebaut, der 1,4 Milliarden Euro kosten wird und 5 Mio TEUs pro Jahr umschlagen kann.


Telekommunikation

Logistik und Informationstechnologie sind die momentan am schnellsten wachsenden Wirtschaftsbereiche Tunesiens, das Wachstum betrug 2007 14%. Dieser Sektor hat auch in der langfristigen wirtschaftlichen Strategie der Regierung einen hohen Stellenwert. In den Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur sollen in den nächsten Jahren fast 4 Milliarden Euro investiert werden und es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre der Anteil dieses Sektors am BIP auf 27,5% steigt. Bereits jetzt hat Tunesien einen sehr hohen Rang im Network Readiness Index; es liegt vor einigen EU-Staaten und nimmt unter den arabischen Staaten den zweiten Platz ein.

Für März 2008 wurde die Zahl der tunesischen Internetnutzer mit 1,77 Millionen angegeben, es gab 204.000 Internetanschlüsse, davon 106.000 ADSL-Anschlüsse.


Tourismus

Tunesien hat mit 1300 Kilometern Küste, zumeist mit Sandstrand, und einem reichen kulturellen Erbe ein großes touristisches Potential. Der Fremden-verkehr hat sich somit seit Anfang der 1970er Jahre auch zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt und erwirtschaftete 2007 14,7% des BIP. Hatte Tunesien 1971 221 Beherbergungsbetriebe mit 41.000 Betten, so waren es 2005 816 Betriebe mit fast 230.000 Betten. 2007 besuchten 6,7 Millionen Auslandsgäste Tunesien; die Einnahmen beliefen sich auf 3,05 Milliarden Dinar.

Ziele sind Küstenorte wie Hammamet, Nabeul,  und Port El-Kantaoui, Monastir sowie die Insel Djerba Erholung; von hier aus werden die Wüste Sahara im Süden erkundet oder archäologische Fundstellen wie Karthago, nahe der im Norden des Landes gelegenen Hauptstadt Tunis, besichtigt. Etwas mehr als die Hälfte der Touristen stammen aus Europa, danach folgen die Nachbarländer Libyen und Algerien. 2001 besuchten etwa eine Million Touristen aus Deutschland Tunesien, diese Zahl hat sich seitdem um 50% reduziert.

Das Tourismusministerium Tunesiens versucht, in Europa gezielt Werbung zu schalten, um das Land vom billigen Image zu befreien. Der Erfolg ist bisher ausgeblieben, direkte Konkurrenten am Tourismusmarkt wie Ägypten, Marokko oder die Türkei haben höhere Zuwächse an Besuchern und Umsätzen zu verzeichnen.


Währung und Wechselkurse


Die Landeswährung von Tunesien ist der Tunesische Dinar

1 TND = 1.000 Millimes


Die folgenden Geldscheine sind in dem Land gültig und im Umlauf:


30

20

10

5 TND


Den aktuellen Wechselkurs findet Ihr unter:

https://bankenverband.de/service/waehrungsrechner/


Bank-Öffnungszeiten

Die Banken in Tunesien haben montags bis donnerstags von 8:00 bis 11:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 11:00 Uhr und von 13:30 bis 15:15 Uhr geöffnet.