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Diashow Kunstmuseum Zur Diashow Kunstmuseum - Djerba Bildergalerie Kunstmuseum Guellela - Djerba 06.092010 Showabend - 1492 & Fluch der Karibik

Bildergalerie Kunstmuseum Guellela - Djerba  -  06.09.2010


Patrimony Museum Djerba

Bilder vom Museum von Guellala - Djerba

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Es handelt sich um ein ländliches Monument, das am Rand des (Khazroun-Viertels im Nordosten der Insel unweit der archäologischen Ausgrabungsstätte Henchir Bourgou liegt.Die Moschee gehörte ursprünglich den Ibaditen (Anhän-ger des Ibaditismus, eines religiösen Ritus) und ging später auf die Malekiten (Anhänger des Malekitismus, einer anderen Glaubensrichtung) über. Aufgrund von architektonischen Angaben sind die Forscher der Meinung, dass diese Mo-schee aufgrund von architektonischen Daten ähnlicher Moscheen höchstwahr-scheinlich vom 8. Jh. der Hedschra (14. /A. der christlichen Zeitrechnung) datiert.

Der Bau besteht aus den folgenden Teilen : Gebetssaal oder Mesjed in Jerba bezeichnet man mit dem Wort "Jaami "der Gebetssaal samt seiner umliegenden Nebengebäude und mit "Mesjed" nur den Gebetssaal) in der Mitte eines von Mauern umschlossenen Hofs mit einem Eingangstor an der Ostseite; der Fuß-boden ist weißgekalkt.

Die inneren Nebengebäude bestehen aus einem Hauptraum (damals beher-bergte er die später in einen Raum an der Ostseite der Südfassade verlegte Koranschule). Zu beiden Seiten (Nord und Südseite) liegen zwei kleine Räume, die jeweils als Unterkunft und Lager für Nahrungsmittel dienen. Zu den äußeren Nebengebäuden gehören Midha (Raum für rituelle Waschungen) und Outtab (Koranschule) sowie Mühle und Bäckerei an der Nordostseite.

Offensichtlich ist die Moschee in ihren ursprünglichen Zustand erhalten. Im Laufe der verschiedenen Entwicklungsphasen wurden jedoch Einrichtungen angefügt, damit das Monument seine Aufgaben erfüllen konnte.

So bestätigt die Koranschule die erzieherische Funktion der Moschee. Die Mühle und die Bäckerei (19. Jh.) belegen es, dass die Moschee eine eigene Einkommensquelle hatte und ihre Ausgaben bestreiten konnte. Außerdem zeugt die Architektur von Verteidigungszwecken. Diese Moschee gehörte nämlich zu einer Kette von Moscheen, die nicht weit von der Küste lag und als zweite Ver-teidigungslinie diente. Ihre Aufgabe bestand darin, die Überwachungslinien an der Küste (Bastionen, Mausoleen, Wachtürme, usw.) Zu unterstützen. An der Nordostecke des Saals befindet sich die Treppe, die zum Minarett hinaufführt. Sie ruht auf Olivenbaumstämmen.

Die erste Stufe grenzt am Eingang der Moschee an.



Der fast quadratische Raum (7,5 x 7,2 m) hat eine Decke aus neun Kreuzgewölben und zwei loche, die parallel zur Südostwand (nach Mekka gerichtete Qibla-Wand) verlaufen, Jedes Joch verfügt über drei halbrunde Bögen aus zugerichteten Steinen, die von Säulen aus behauenen Steinen getragen werden.

In der Mitte der Südostwand (auf Seite der Qibla) ist ein Mihrab (nach Mekka weisende Gebetsnische) in Form einer einfachen, mit kleinem Bogen aus zugerichteten Steinen verzierten Nische einge-richtet worden. Neben dem Mihrab steht ein dreistufiger Minbar (Predigtkanzel des Imam) aus Mauerwerk.

 Die Schlüsselsteine sind mit glasierten Keramiktellern geschmückt, von denen nur zwei erhalten geblieben sind. Während der eine Teller eine braune, vierblättrige Blume auf hellgelbem Grund inner halb eines braunen Kreises mit umlaufender, gewundener Linie zeigt, weist der andere geometrische Figuren auf. An der Nordostecke des Saals befindet sich die Treppe, die zum Minarett hinaufführt. Sie ruht auf Olivenbaumstämmen. Die erste Stufe grenzt am Eingang der Moschee an.



Houmt Souk

hat etwa 65.000 Einwohner und ist der Hauptort von Djerba. Der Ort hat eine lange Handelstradition. Hiervon zeugen mehrere alte Karawanserei. Schon die Römer gründeten hier einen Ort namens Griba. In Houmt Souk befinden sich viele touristische Einkaufsmöglichkeiten, die Verwaltung der Insel und ein kleiner Fischereihafen. Sehenswert ist die Festung Bordj-el-Kebir (eine Piratenfestung) und das Volkskundemuseum.


In Guellala

werden auch die berühmten tunesischen Keramikwaren hergestellt und Touristen können den Einheimischen gern, für ein kleines Entgelt, über die Schultern zu schauen.



Neue Frau von Heinz

 “Fatima „

Mit 4000m² funktioneller Fläche ist das Museum von Guellala einer der größten Kulturanlagen des Landes. Es verfügt über zahlreiche spezialisierte und voneinander unabhängige Pavillons. Jeder dieser

Pavillons stellt ein eigenes Thema dar :

Feste,

Tradition,

Kleidung,

Kunsthandwerk, Mythen und Legenden,


die  ursprüngliche Architektur, traditionelle

Musik, eine Kunstgalerie, eine Galerie von Mosaik-Kunst,eine Galerie von arabische Calligraphie und eine Galerie von Biskri.