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In Guellala


werden auch die berühmten tunesischen Keramikwaren hergestellt und Touristen können den Einheimischen gern, für ein kleines Entgelt, über die Schultern zu schauen.





Neue Frau von Heinz  “Fatima „




Es handelt sich um ein ländliches Monument, das am Rand des (Khazroun-Viertels im Nordosten der Insel unweit der archäologischen

Ausgrabungsstätte Henchir Bourgou liegt.Die Moschee gehörte ursprünglich den Ibaditen (Anhänger des Ibaditismus, eines religiösen Ritus) und ging später auf die Malekiten (Anhänger des Malekitismus, einer anderen

Glaubensrichtung) über. Aufgrund von architektonischen Angaben sind die Forscher der Meinung, dass diese Moschee aufgrund von architektonischen Daten ähnlicher Moscheen -höchstwahrscheinlich vom 8. Jh..der Hedschra (14. /A. der christlichen Zeitrechnung) datiert.

Der Bau besteht aus den folgenden Teilen :  Gebetssaal oder Mesjed in Jerba

bezeichnet man mit dem Wort "Jaami "der Gebetssaal samt seiner umliegenden Nebengebäude und mit "Mesjed " nur den Gebetssaal) in der Mitte eines von Mauern umschlossenen Hofs mit einem Eingangstor an der Ostseite; der Fußboden ist weißgekalkt.

Die inneren Nebengebäude bestehen aus einemHauptraum (damals beherbergte er die später in einen Raum an derOstseite der Südfassade verlegte Koranschule). Zu beiden Seiten (Nord- und Südseite) liegen zwei kleine Räume, die jeweils als Unterkunft und Lager für

Nahrungsmittel dienen.

Zu den äußeren Nebengebäuden gehören Midha (Raum fürrituelle Waschungen) und outtab (Koranschule) sowie Mühle und Bäckerei an der Nordostseite.

Offensichtlich ist die Moschee in ihren ursprünglichen Zustand erhalten. Im Laufe der verschiedenen Entwicklungsphasen wurden jedoch Einrichtungen angefügt, damit das Monument seine Aufgaben erfüllen konnte.

So bestätigt die Koranschule die erzieherische Funktion der Moschee. Die Mühle und die Bäckerei (19. Jh.) belegen es, dass die Moschee eine eigene Einkommensquelle hatte und ihre Ausgaben bestreiten konnte. Außerdem zeugt die  Architektur von Verteidigungszwecken. Diese Moschee gehörte nämlich zu einer Kette von Moscheen, die nicht weit von der Küste lag und als zweite Verteidigungslinie diente. Ihre Aufgabe bestand darin,die Überwachungslinien an der Küste (Bastionen, Mausoleen, Wachtürme, usw.) Zu unterstützen. An der Nordostecke des Saals befindet sich die Treppe, die zum Minarett hinaufführt. Sie ruht auf Olivenbaumstämmen.

Die erste Stufe grenzt am Eingang der Moschee an .


Der fast quadratische Raum (7,5 x 7,2 m) hat eine Decke aus neun

Kreuzgewölben und zwei loche, die parallel zur Südostwand (nach

Mekka gerichtete Qibla-Wand) verlaufen, Jedes Joch verfügt über

drei halbrunde Bögen aus zugerichteten Steinen, die von Säulen aus

behauenen Steinen getragen werden.

In der Mitte der Südostwand (auf Seite der Qibla) ist ein

Mihrab (nach Mekka weisende Gebetsnische) in Form einer einfa-

chen, mit kleinem Bogen aus zugerichteten Steinen verzierten

Nische eingerichtet worden. Neben dem Mihrab steht ein dreistufiger

Minbar (Predigtkanzel des Imam) aus Mauerwerk.

 

Die Schlüsselsteine sind mit glasierten Keramiktellern

geschmückt, von denen nur zwei erhalten geblieben sind. Während

der eine Teller eine braune, vierblättrige Blume auf hellgelbem

Grund inner halb eines braunen Kreises mit umlaufender, gewun-

dener Linie zeigt, weist der andere geometrische Figuren auf.

An der Nordostecke des Saals befindet sich die Treppe,

die zum Minarett hinaufführt. Sie ruht auf Olivenbaumstämmen.

Die erste Stufe grenzt am Eingang der Moschee an.


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