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Trotz Urwüchsigkeit haben sich hier schon im 19. Jh. Menschen niedergelassen: Schwarze, die nach Abschaffung der Sklaverei der Welt der Weißen den Rücken .kehrten und eigene kleine Dörfer gründeten. Manche der Hütten scheinen aus Treibholz gezimmert; die kleinen Grundstücke, aus dem Wald geschlagen, dienen gleichzeitig als Obst- und Gemüsegarten, als Hof für Hühner und als Weidefläche für eine Ziege oder eine Kuh. Fischerdörfer reihen sich an dem schmalen Streifen zwischen den Bergen und dem Meer aneinander.

Im Süden, wo das Korallenriff unterbrochen ist, rollen gewaltige Wellen an den Stränden aus; unberechenbare Strömungen machen das Schwimmen gefährlich, weshalb es dort keine Strandhotels gibt.

Im Westen bietet sich das übliche Bild: ruhiges Wasser, weißer Strand, Filao-Haine. Dort, wo der Black River (Rivière Noire) ins Meer mündet, wurde Mauritius' größter Hafen für Hochseefischerei angelegt. Eine Flotte modern ausgerüsteter Boote wartet auf Sportfischer, die vom Fang riesiger Marline träumen.


Mauritius Südwest

Im Südwesten präsentiert sich die Insel, wie sie vor ihrer Besiedlung ausgesehen hat, Dschungel, Schluchten und Wasserfälle. Der Süd-westen ist eine wilde, urwüchsige Gegend - die einzige Region der Insel, die ein Gefühl davon vermittelt, wie Mauritius wohl ausgesehen hat,  bevor die Siedler damit begannen, den Dschungel zu roden. Steile Klippen, tiefe Schluchten, tosende Wasserfälle und ein un-durchdringlicher Dschungel bestimmen das Bild.

Wer sich während seines Strandurlaubs nur einen Tag lang vom Komfort des Hotels losreißen mag, sollte hierher fahren. Der Süd-westen beansprucht für sich zwei messbare Superlative: Er ist die  niederschlagsreichste Region der Insel, und der Black River Peak ist mit 828 m ihr höchster Berg. Hier findet man eine üppige Flora und einzigartige Fauna. Für die Tierwelt wurde die abgeschiedene Ge-gend, der einzige Nationalpark der Insel, zu einem Rückzugsgebiet. ier leben noch einige Exemplare der endemischen Arten: die rosa-farbene Taube und der mauritische Turmfalke.