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Der Koloss von Rhodos war ein Geschenk der Rhodier an den Sonnengott Helios der die Stadt vor einer Übernahme durch den König Demetrios von Phyrgien und Lykien im Jahre 305 v. Chr. bewahrte.

König Demetrios belagerte die Stadt schon lange von der See aus, aber es gelang ihm nicht diese einzunehmen. So ließ er eine etwa 30 Meter hohe Belagerungsmaschine in neun Stockwerken ausgerüstet mit Katapulten und Rammböcken bauen. Die Rhodier sahen die Entstehung dieser Maschine ohne dass sie etwas machen konnten und so beschworen sie ihren Gott Helios sie zu retten und im Gegenzug würden Sie dafür eine Statue ihm zu Ehren bauen, wie die Welt es zuvor noch keine gesehen hat.

Helios riet den Rhodier einen unsichtbaren Graben vor der Stadt anzulegen. Die Rhodier machten dies und die Belagerungsmaschine blieb in diesem stecken und konnte wegen des großen Gewichts nicht mehr heraus gezogen werden. Unter Vermittlung der Athener wurde der Krieg nach zwei Jahren beigelegt.

 

Als Dank errichteten nun die Bürger von Rhodos um 295 v. Chr eine Statue die ein Weltwunder werden sollte. Für den Bau wurde Chares von Lindos beauftragt der in einer Zeit von zwölf Jahren den Koloss von Rhodos fertig stellte.

Der größte Standfigur der Antike stürzt bei einem Erdbeben nur 66 Jahre später um und hatte damit kürzeste Lebensdauer aller Weltwunder. Der Preis soll 300 Talente also etwa knapp acht Tonnen Silber betragen haben.

Es existieren bis heute keinerlei archäologische Funde die dem Koloss von Rhodos zugewiesen werden könnten. Da er aber in sehr vielen Schriften von vielen voneinander unabhängigen Schreibern der Antike genannt wird ist man sich unter Wissenschaftlern einig dass die Statue existiert haben muss.

Am genauesten wird der Koloss von Rhodos von Plinius dem Älteren (ca. 20 - 80) und in Epigramme beschrieben. Philon von Byzanz (ca. 250 v. Chr.) schrieb ebenfalls einen Bericht, der aber wegen technisch unmöglichen Beschreibung der Herstellung des Koloss bezweifelt wird. Der Koloss war etwa 30 bis 35 Meter Hoch und wurde aus Bronze gegossen.

Gesichert ist auch, dass der Koloss eine Strahlenkrone trug, wie alle Helios Darstellungen der Zeit. Im Vergleich zu anderen Figuren die den Gott Helios darstellen nimmt man daher auch an, dass es sich um einen nackten Jüngling mit Lockenpracht handelte. Wenigstens einmal, durch Ptolemaios III., wurden die Geldmittel angeboten um den Koloss wieder aufzustellen. Die Rhodier hatten wohl auch Angst dass der Koloss noch einmal umstürzen könnte. 653 eroberten die Araber unter dem Feldherren Muawijah Rhodos der die Überreste nach Kleinasien abtransportieren lies und dort an einen judäischen Händler verkaufte.

Es existieren bis heute keinerlei archäologische Funde die dem Koloss von Rhodos zugewiesen werden könnten. Da er aber in sehr vielen Schriften von vielen voneinander unabhängigen Schreibern der Antike genannt wird ist man sich unter Wissenschaftlern einig dass die Statue existiert haben muss. Am genauesten wird der Koloss von Rhodos von Plinius dem Älteren (ca. 20 - 80) und in Epigramme beschrieben. Philon von Byzanz (ca. 250 v. Chr.) schrieb ebenfalls einen Bericht, der aber wegen technisch unmöglichen Beschreibung der Herstellung des Koloss bezweifelt wird.

Der Koloss war etwa 30 bis 35 Meter Hoch und wurde aus Bronze gegossen. Gesichert ist auch, dass der Koloss eine Strahlenkrone trug, wie alle Helios Darstellungen der Zeit.

Im Vergleich zu anderen Figuren die den Gott Helios darstellen nimmt man daher auch an, dass es sich um einen nackten Jüngling mit Lockenpracht handelte. Wenigstens einmal, durch Ptolemaios III., wurden die Geldmittel angeboten um den Koloss wieder aufzustellen. Die Rhodier hatten wohl auch Angst dass der Koloss noch einmal umstürzen könnte. 653 eroberten die Araber unter dem Feldherren Muawijah Rhodos der die Überreste nach Kleinasien abtransportieren lies und dort an einen judäischen Händler verkaufte.


Der Großmeisterpalast

Das Bild der Altstadt von Rhodos wird von dem auf einer Anhöhe gelegenen und weithin sichtbaren Palast der Kreuzritter beherrscht. Dieses eindrucksvolle Bauwerk wird auch als "Palast der Großmeister" bezeichnet. Mit einer Seitenlänge von etwa 80 mal 75 Meter ist der Palast eine besondere Sehenswürdigkeit.


Das massive Bauwerk wurde von den Kreuzrittern auf historischem Boden errichtet. In der Antike befand sich hier die "Untere Akropolis" von Rhodos mit dem Heliostempel. Dieses Heiligtum, dessen Fundamente unter dem Palast der Kreuzritter vermutet werden, war vermutlich der Standort des Koloß von Rhodos. An der gleichen Stelle stand in byzantinischer Zeit die Burg von Rhodos.


Nachdem der Palast der Kreuzritter die türkische Belagerung und Eroberung im Jahre 1522 relativ schadlos überstanden hatte, wurde er von den Türken in den ersten Jahren der Besatzungszeit als Gefängnis benutzt. Anschließend begann der Verfall der monumentalen Befestigungsanlage. Die verbliebenen Ruinen wurden im Jahre 1856 durch eine große Explosion in der benachbarten Kirche des Heiligen Johannes vollständig zerstört.


Was man heute bewundern können, ist "nur" die Nachbildung dieses historischen Bauwerks. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Palast der Kreuzritter von den Italienern originalgetreu wieder aufgebaut. Zu diesem Zweck wurde u.a. historisches Baumaterial von der nahegelegenen Insel Kos herangeschafft.


Eintrittspreise: Normal: 6.00 EUR


Öffnungszeiten:

Winter: Dienstag - Sonntag 8.30 - 15 h; Sommer: Dienstag - Sonntag 8.30 - 15 h

Montags 12.30 - 19 h


Das Hirschpaar „Elafos und Elafina“ flankieren die Hafeneinfahrt des Mandraki-Hafen.

Er ist eigentlich der Ausgangspunkt für eine Stadterkundung. Viele Gebäude in der Nähe des Mandraki-Hafens erinnern noch an die italienische Besatzungszeit.

Von dort aus gehen ebenfalls die Ausflugsschiffen nach Symi, Lindos oder Marmaris auf die Reise.

Hier werden auch die Kreuzfahrtschiffe abgefertigt, die Rhodos anlaufen. Es sind manchmal bis zu fünf große Kreuzfahrtschiffe zu sehen. Der kleine Teil des Hafen dient den Fischern als Hafen für ihre Boote.

Der Hafen wurde ca. 400 v.Chr. angelegt und diente später den Johannitern als Kriegshafen, denn sie stationierten hier ihre Galeeren.


Die Stadtmauer von Rhodos

Rhodos ist noch vollständig von ihrer 4 km langen, mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die landseitig von einem 2,5 km langen Wallgraben gesäumt wird. 1988 hat die Unesco die gesamte Altstadt zum kulturellen Welterbe erklärt.

Die Vorläufer der heutigen Mauern entstanden in byzantinischer Zeit. Diese wurden von den Kreuzrittern mehrmals erweitert und verstärkt, um die Verteidigungskraft der Stadt zu verbessern. Anlaß waren die wiederholten Belagerungen von Rhodos durch die Türken. Ihre heutige Gestalt erhielten die Stadtmauern in den letzten Jahren der Herrschaft der Kreuzritter.


In dieser Zeit entstanden die runden Türme, da diese besser den Kanonenkugeln standhalten konnten als ihre eckigen Vorgänger. Die Stadtmauer wurde von den Ordensrittern bis auf 12 Meter Dicke verstärkt. Ergänzt wurden die Verteidigungsanlagen durch bis zu 21 Meter breite Gräben. Jede Landsmannschaft des Kreuzritterordens hatte im Angriffsfall einen bestimmten Mauerabschnitt zu verteidigen.

Heute stehen einige Teile des eindrucksvollen Verteidigungswerkes den Besuchern der Stadt zur Besichtigung offen. Montag’s sind alle Museen geschlossen.

Heute stehen einige Teile des eindrucksvollen Verteidigungswerkes den Besuchern der Stadt zur Besichtigung offen.

Es gibt einen offiziellen Rundgang auf der inneren Stadtmauer zwischen d'Amboise-Tor und Koskinou-Tor. Dieser Rundgang ist kostenpflichtig und beginnt im Vorhof des Großmeisterpalastes am Gittertor an der Westseite. Eintrittskarten werden am Eingang des Großmeisterpalastes verkauft für 2,00 €  Euro.

Der andere Rundgang beginnt am am Freiheitstor und führt durch die Ritterstraße zum Großmeisterpalast. Von dort geht es durch die Straßen Orféos und Sokratoú zur Platía Akousiláou, wo man in die Odós Agíou Fanaríou abbiegt. Die Odós Omiroú führt zur Windmühle, die Odós Pythágora zur Platía Ippokrátou. Vorbei am Archäologischen Museum, kehrt man zum Freiheitstor zurück oder erkundet die vielen anderen Gassen der Altstadt. Bei diesem Rundgang sollte man bequeme Schuhe tragen, denn die meisten Gassen sind mit senkrecht gestellten Kieselsteinen gepflastert.



Von der antiken Stadt Rhodos sind in der heutigen Zeit noch einige Reste zu sehen. Zu diesen stummen Zeugen einer glorreichen Vergangenheit zählt z. B. die im Stadtzentrum gelegene Ruine des Tempels der Aphrodite.

Die heutige Stadt unterteilt sich in die Altstadt innerhalb der Stadtmauern und die Neustadt außerhalb dieser Befestigungsanlagen.

Die Altstadt ist der befestigte, mittelalterliche Teil der Stadt. Er entstand im wesentlichen in der Zeit der Kreuzritter. Dieser Stadtteil ist wiederum in zwei Teile geteilt, der kleinere nördliche Teil heißt Collachio bzw. Kastell, der größere südliche Teil heißt Burgo. Eine innere Mauer trennte einst diese beiden Stadtteile.

Der nördliche Teil wird von der schon von weitem sichtbaren Burg der Kreuzritter beherrscht. Die Ritter lebten einst auch in diesem Gebiet. Im südlichen Teil Burgo wohnte dagegen das einfache Volk.

Sehenswürdigkeiten in der Altstadt sind z.B. die Stadtmauer, der Palast der Kreuzritter, das ehemalige Hospital der Kreuzritter (heute archäologisches Museum), die Straße der Kreuzritter sowie die zahlreichen Kirchen und Moscheen.