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Schon ein paar Kilometer hinter der Küste erhebt sich der beeindruckende und sagenumwobene Olymp. Der Olymp ist das höchste Gebirge Griechenlands. Das Massiv liegt an der Ostküste Griechenlands, in Makedonien unweit des Ortes Litochoro, ca. 20 km südlich der Stadt Katerini.

Der herausragendste Gipfel des Massivs ist der Mitikas mit einer

Höhe von 2.917 Metern. Als Ausgangspunkt für eine Besteigung des

Massivs wählt man am besten Litochoro, 50 Kilometer nördlich der

größeren Stadt Larissa. Auf dem Nebengipfel Profitis Ilias befindet sich die höchste Kapelle des Balkans.

In der griechischen Mythologie ist der Olymp der Berg der Götter.

So wird sich der Berg der Götter als ein spiritueller, lichterfüllter Platz

vorgestellt. Er bildet gleichsam das Himmelskonzept der griechischen

Mythologie ab, bewohnt von Göttern, Halbgöttern, Abkömmlingen der Götter und ihren Dienern. Nach anderen Überlieferungen „lebten“dieGötter nicht auf dem Berg, sondern hielten sich in einer anderen Form der Existenz auf. Wenn man bedenkt, dass Zeus Herrscher über den Himmel und die Erde, Poseidon über die Meere und Hades Fürst der Unterwelt war, würde es auch nicht in das Konzept passen, den Berg Olymp als Aufenthaltsort der Götter zu deuten.

In der Antike trafen sich hier gelegentlich zwölf griechischen Götter,

zum Austauschen und Beraten



Dion ist eine antike Stadt in der griechischen Region Makedonien in der Küstenebene am Fuß des Olymp, ca. 15 km von Katerini entfernt.

Der antike Ort mit den sehenswerten Ausgrabungen liegt etwas unterhalb des modernen Ortes gleichen Namens in einer Senke. Der Ort hat etwa 1350 Einwohner.

Die Ausgrabungen wurden im Jahre 1928 vom damaligen Rektor der Aristoteles-Universität Thessaloniki, G. Sotiriadis, begonnen und nach einer kurzen Phase erst 30 Jahre später von Prof. Georgios Bakalakis fortgesetzt. Die dritte Ausgrabungsphase begann im Jahre 1973 unter Leitung von Prof. Dimitrios Pandermalis.

Dion war eine Gründung des thrakischen Stammes der Pierier. Um 700 v. Chr. wurde die Stadt von Makedonen erobert und die Einwohner im 7. Jahrhundert v. Chr. unter Perdikkas I. umgesiedelt. Der makedonische König Archelaos I. (413–399 v. Chr.) ließ hier erstmals olympische Festspiele ausrichten. Ihm zu Ehren wurde der Tempel des Zeus gebaut. Später diente dieser Ort als eine Militärfestung König Philipps II., des Vaters Alexanders des Großen. Die Stadt wurde von Stadtmauern umfaßt und hatte ein dichtes gepflastertes Straßennetz. Sehr beeindruckend ist die Badeanlage mit einem komplizierten System für die Wasserzuleitung.

Hinter den Stadtmauern befinden sich Reste des römischen und griechischen Theaters, das wieder fürVorstellungen genutzt wird. Ebenfalls befindet sich hier die Ruine des Heiligtums der ägyptischen Göttin Isis. In den letzten Jahren wurden unmittelbar nördlich des Isis Heiligtums Reste eines zweiten Zeus Heiligtums gefunden. Der Niedergang der Stadt erfolgte durch Erdbeben und Hochwasser im 3. und 4. Jahrhundert n. Chr. Die Funde aus den Ausgrabungen werden im Ort in einem Museum ausgestellt. Ausgegrabene Fragmente scheinen sogar von einer Orgel aus dem 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zu stammen.

Der bekannteste Strand der Olympische Riviera ist der Strand von Paralia. Der Ort mit seinen Geschäften und Tavernen ist nicht sehr groß, lädt aber besonders abends, wenn die Hitze des Tages etwas nachgelassen hat, zum Bummeln und Stöbern ein. Wer etwas Abwechslung zum faulen Strand-Dasein sucht, der kann zwischen reichlich Wassersportmöglichkeiten wählen. Doch auch wer es etwas beschaulicher mag, ist hier am richtigen Ort, denn nur wenige hundert Meter vom Zentrum Paralias entfernt, wird der Strand menschenleer.

Paralia, ist eine Kleinstadt an der Olympischen Riviera, die 6 km östlich der Stadt Katerini am Meer (Thermaischer Golf) liegt.

Der Ort wurde 1966 durch Ausgliederung aus der Nachbarstadt Kallithea eigenständige Landgemeinde und 1997 durch Eingemeindung von Kallithea und Peristasi Stadtgemeinde. Mit der Verwaltungsreform 2010 wurde Paralia in die Stadt Katerini eingemeindet, wo es seither einen Gemeindebezirk mit drei Ortschaften bildet.

Paralia selbst bietet außer der zentral gelegenen Kirche Agia Fotini die direkt am Meer liegt und dem kleinen Hafen am südlichen Ende des Ortes keine Sehenswürdigkeiten: der Badestrand am Thermaischen Golf ist sehr schön.

Der Ort ist künstlich ‚gewachsen‘ und bietet gerade in der Hauptsaison zahlreichen Touristen eine Vielzahl von Tavernen, Bars und Discos. Man darf hier allerdings kein ursprünglich griechisches Leben erwarten.

Von Paralia werden zahlreich Ausflüge angeboten, zum Beispiel in die gut 70 km entfernte Stadt Thessaloniki, die Ausgrabungsstätte Dion am Fuße des 2917 Meter hohen Bergs Olymp, zu den Meteoraklöstern bei der etwa 150 km entfernten Stadt Kalambaka oder auch eine zwei Tage dauernde Fahrt nach Delphi und Athen. Die beste Zeit für Urlauber ist Mitte Juli und Anfang August, da das Wasser dann am saubersten ist. Der Busbahnhof am östlichen Rand der Altstadt verfügt über zahlreiche Regionalbusverbindungen sowie Fernbuslinien nach Athen, Larisa und Thessaloniki.

In den Sommermonaten verkehrt zwischen Paralia und Katerini alle 30 Minuten ein Bus, dieser fährt allerdings im Zentrum von Katerini ab Kirche und nicht am Busbahnhof.