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Ost Kreta

Agios. Nikolaos, wohl bekanntester Ort des Ostteils von Kreta, ist schon immer auf Touristen eingestellt gewesen. Wunderschön, mit einem natürlichen Hafen, der das markante Stadtbild bestimmt, hat die Stadt dennoch nie ihren individuellen Charme verloren und präsentiert sich auch heute noch als lebendiger von der einheimischen Bevölkerung geprägter Marktflecken und Zentrum von Handel und Handwerk.

Leider fuhren wir diesen Ort nicht an, die Fahrt ging direkt  weiter zur Südküste nach Lerapetra.


Ierapetra, die kleine Provinzhauptstadt, bildet das kommerzielle und kulturelle Zentrum der Gegend und gilt als südlichste Stadt Europas!

Auf der schönen angelegten Uferpromenade mit unzähligen Cafes, Restaurants und Tavernen kann man sehr gut flanieren, Einkäufe tätigen oder den Hafen und die Burg besichtigen. Folgt man von Ieapetra die Küstenstraße weiter nach Osten, so passsiert man gemütliche, kleine Orte und Dörfer und man sieht immer wieder kleinere Buchten oder auch längere Strände.

Ierapetra ist eine Stadt im Südosten der griechischen Mittelmeerinsel Kreta. Sie ist die südlichste Stadt Europas (ohne Zypern, das geographisch zu Asien gehört) und hat eine 10 km lange Küstenlinie.

Ierapetra liegt an der schmalsten Stelle Kretas, von der Süd- bis zur Nordküste sind es hier nur 12 Kilometer Luftlinie. Mit 11.877 Einwohnern im Stadtzentrum und 15.543 zusammen mit den angeschlossenen Vororten ist Ierapetra die viertgrößte Stadt der Insel und die größte des Regionalbezirks Lasithi, der ehemaligen Präfektur Lasithi.

Das heutige Ierapetra wurde auf den Ruinen des zerstörten Ierapetras aufgebaut. Sie ist genau 368 km von der nordafrikanischen Küste entfernt.

Die Temperatur fällt selbst im Winter selten unter 12 Grad C. Viele schöne Strände säumen die Küste.

Zum Teil versteckte, von Felsen eingeschlossene Buchten oder lange, breite Sand-Kiesstrände laden zum Baden ein. Endlose Olivenhaine, Obstplantagen und Gewächshäuser pragen den Charakter dieses Landstriches.

Die Region um Ierapetra ist heute eine, der landwirtschaftlich produktivsten Gebiete, Griechenlands. Besonders in den Wintermonaten liefert sie

frisches Gemüse, Früchte, Blumen und Olivenöl, auch bis in die entferntesten Länder Europas. Der Grossteil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig. Wichtig für den Export sind die Gewächshäuser, mit 13.000.000 qm Anbaufläche. Diese Art von Feldbewirtschaftung kam durch die Idee eines Holländers, Ende der 60 Jahre, in die Region von Ierapetra.Im Nachbardorf Gra Liga wurde ihm deshalb ein Denkmal errichtet. Im kleinen Hafen von Ierapetra liegen viele kleine Fischerboote vor Anker. Der Verkauf von fangfrischem Fisch, kann dort täglich begutachtet werden.


Kloster Toplou


Karg und verlassen, das ist das tradierte Bild vom Nordosten Kretasas. Das Kloster Toplou , liegt im Osten der Insel Kreta, ca. 20 km von Sitia entfernt.

Viele Straßen sind alt, manche noch ungeteert, hier am Ende der Welt, wo nur eine Vergangenheit ist.Geducktes Gestrüpp auf den Hügeln, blanke Felsen und hin und wieder eine Ziege, die glauben muss, dass sie bis zum Horizont herrscht, denn es ist niemand da, der es ihr streitig machen könnte. Und dann der Turm. Die Mauern. Die Festung. Toploú.

Aus dem Stein der Gegend gebaut, fügt es sich ein in die Sandfarben der Umgebung. Ein Kloster, sichtbar steinalt dann sieht man die Bäumehinter den Mauern, und im Klostergarten, und hinter dem Gebäude, wo die Haine und die Weinberge beginnen, mitten im Nichts.

Mit seinen Palmen wirkt der rechteckige Bau aus der Ferne wie eine Oase.Das hölzerne Eingangstor ist so gewaltig, dass es noch immer mit Hilfe eines Rades geöffnet werden muss.

Oben im Wind stehen die Windräder, eine Reihe weißer Masten, an denen sich die Rotoren drehen und so Strom erzeugen.


Über den Asphaltplatz geht es vorbei am Kräutergarten, in dem Kamillepflanzen wachsen für den Tee, aber auch Artischocken. Dahinter ist das große Geheimnis versteckt, das keines ist: fünf Neubauten, modern, aber im Stil der Gegend, verkleidet mit Steinen, die aussehen,

als könnte aus ihnen auch das Kloster gebaut sein. In den großen Stahltanks gärt die Maische für den Wein, nebenan werden Oliven gepresst.

Ein Haus weiter brennen die Mönche aus dem Trester den Raki. Vor den Hallen stapelt ein Gabelstapler die Paletten mit den Flaschen haushoch.

Den roten Dessertwein, den Weißwein, wieder Roten, eine Cuvée aus Merlot und Shiraz, den Schnaps. Und tausenden von Flaschen Öl für die ganze Welt.

Das Öl von Toploú ist berühmt: Ausgezeichnet mit Medaillen und einer Reihe jener Preise, die diese Branche hergibt.


Gegründet wurde das Kloster wahrscheinlich im 14. Jahrhundert. Der Name Toplou stammt aus dem Türkischen "Toplu" und bedeutet so viel wie „ein Gebäude, das über eine Kanone verfügt“ oder "Ordentlich".Im Laufe der wechselvollen Geschichte wurde das Kloster mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Heute zeigt sich das Kloster als aufwändig rekonstruiert und präsentiert sich den zahlreichen Besuchern als kleines Schmuckstück. Vor langer Zeit waren die Mönche des Klosters

Selbstversorger, eine restaurierte alte Windmühle im äußeren Hof zeugt davon.



Hinter dem Kloster erstreckt sich viel Land, und das mindestens schon seit 1796 - seit dem Tod von Johannes Kornaros, dem berühmte Maler,

der dem Kloster 200 Dukaten vermachte, auf dass man damit Land kaufe. Das Kloster ist mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut worden, mit noch dickeren Mauern und noch besserer Statik. Immer größer wurde es, immer schöner, immer mehr Menschen lebten hier. Abt Filotheos sagt, das Kloster stehe hier seit dem Jahr 1300, erwähnt wird es erstmals als Einsiedelei zweier Mönche im Tagebuch eines Reisenden von 1415.

Der Palmenstrand von Vai

liegt im Nord-Osten von Kreta, an der Bucht von Grandes, etwa 30 km östlich von Sitia. Das ganze Land einschl. der Palmenstrand gehört alles noch zum Besitz des Klosters Toplou. Vai ist der wohl berühmteste Strand von Kreta. Es ist einer der wenigen Palmenstrände in Europa. Die Kretische Dattelpalme bildet hier den größten natürlichen Palmenhain Europas.

Benannt ist der Strand nach der kleinen Ortschaft Vai einen Kilometer hinter der Küste. Die Palmenart von Vai ist sehr selten, außer in Vai kommt sie nur an wenigen anderen Stränden in Kreta in geringer Anzahl vor.

Nach einer kretischen Legende entstand der Palmenhain dadurch, dass Piraten, die sich hier nach ihren Beutezügen versteckten, die Kerne der gegessenen Früchte wegwarfen, aus denen dann Palmen wuchsen. Daraus soll sich über Jahrhunderte der Palmenwald entwickelt haben.

Allerdings ist dies eine eigene, von der Echten Dattelpalme verschiedene Palmenart, deren Früchte eher ungenießbar sind. Daher ist die Legende nicht haltbar.

Vor dem Strand ist eine kleine Insel, zu der man hinschwimmen kann ca. 50 Meter. rechts am Strand führt ein kleiner Weg zu einer Aussichtsplattform, von der man sehr gut den Palmenstrand überblicken kann.

Sitia

Die letzte Station unserer Panoramafahrt ist Sitia, eine kleine Hafenstadt, am Berg gebaut, im Nord-Osten der griechischen Insel Kreta. Mit ihren ca. 8.000 Einwohnern ist Sitia die kleinste der drei Städte im Osten Kretas. Die Stadt ist in einer malerischen Bucht direkt am Mittelmeer in der östlichsten kretischen Präfektur Lassithi gelegen.

Die Stadt hat einen der wenigen, groß angelegten Hafenpromenaden auf Kreta. Hier gibt es gute Tavernen.Zudem ist der Ort an der Nordküste Kretas der Endpunkt der berühmten Europastraße 75, die sich von Norwegen aus bis in den kleinen Küstenort erstreckt.


Sitia verfügt über wunderschöne feinsandige Strände und besticht durch seine atemberaubende Lage inmitten grünbewachsener Hügelketten.Weiße und sandfarbene Häuser schmiegen sich harmonisch an die Berghänge und fügen sich in die gebirgige

Landschaft ein.

Da die Entfernung zum Flughafen Heraklion sehr weit ist ,ca, 2 Stunden, ist diese Region um Sitia vom organisierten Tourismus noch nicht eingenommen worden. Sitia hat zwar einen kleinen Flughafen, aber ohne nennenswerte Flugbewegungen. Die Küstenstrasse

ab Istron ist eine der schönsten und eindrucksvollsten Stassen der Insel. An jeder zweiten Kurve laden eindrucksvolle Panoramen zum Fotostopp ein.


Die Historie der Stadt ist gleichermaßen interessant und bewegend und ihre Spuren sind auch heute noch sichtbar.

Einst wurde die gesamte Stadt von einer byzantinischen Festungsanlage umschlossen. Nach einem fatalen Erdbeben und zahlreichen Piratenüberfällen sahen sich die Menschen gezwungen, ihre Stadt aufzugeben. 200 Jahre lang war sie unbewohnt und wurde erst nach 1870 neu erbaut. Sitia entwickelte sich zu einer lebhaften, pulsierenden Kleinstadt

und ist heutzutage touristisch gut erschlossen, jedoch nicht überlaufen. Zudem kursiert die Geschichte, dass Sitia die Heimatstadt von Myson, eines der Sieben Weisen, war.