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Tunis ist die Hauptstadt Tunesiens und hat ca.2.380.500 Einwohner.

Im Zentrum der Medina steht die Ez-Zitouna-Moschee, nach der Großen Moschee von Kairouan die wichtigste Moschee Tunesiens.

Rings um die Moschee erstreckt sich das Marktviertel. Traditionell ist jeder der Souks (Marktgassen) einem bestimmten Wirtschaftszweig zugeordnet, z. B. den Parfümhändlern (Souk el Attarine), Schuhhändlern (Souk el Blaghija) oder Stoffhändlern (Souk des Étoffes).

Der zentrale Bereich der Souks ist heute stark auf den Tourismus eingestellt, die Marktgassen in den Randbereichen der Medina werden jedoch vornehmlich von den einheimischen Bewohnern frequentiert.

Der Platz des Sieges "Place de la Victoire" mit dem ehemaligen Stadttor "Porte de France" ( Hafentor) liegt an der Grenze zwischen Altstadt (Medina) und Neustadt (Ville Nouvelle).

Die Neustadt liegt zwischen der Medina und dem See von Tunis und wurde im 19. Jahrhundert von den Franzosen angelegt. Die Straßen bilden ein regelmäßiges Schachbrettmuster und auch die Architektur der Gebäude mutet europäisch an. Hauptachse der Neustadt ist die über 1,5 km lange Prachtstraße Avenue Habib Bourguiba, die von Geschäften, Cafés und Hotels gesäumt wird.


                Urlaub Monastir - Skanes August / September 2005

                                            Da es uns im letzten Jahr so super gut gefallen hat in Tunesien, buchten wir in diesem Jahr das gleiche Hotel gleich noch                                             einmal. Ebenfall für eine Woche, nur sind wir dieses mal im Spätsommer geflogen.

                                            Allerdings hat sich jetzt der Reiseveranstalter geändert und das Hotel hieß nicht mehr "Sol Elite Palm Garden" sondern                                             "Jockey Club". Egal, es war genauso schön wie im letzten Jahr. Viele Angestellte haben sich sogar noch an uns erinnert                                             und wir wurden mit Handschlag und drücken begrüßt. Schon verwunderlich, das sie sich bei so vielen Gästen die im Jahr                                             kommen, sich noch einen erinnern können.

                                            Das Hotel hat einen neuen Anstrich bekommen und viele Sachen wurden dort neu renoviert. Zudem war es gerade im                                             Umbruch von HP auf AI. Wir haben allerdings noch HP gebucht und haben das gleiche Zimmer wie voriges Jahr                                             bekommen. Service und Freundlichkeit wie gehabt. TOLL ;-)

                                            Auch dieses mal haben wir einen Tagesausflug eingeplant, wir fuhren nach Monastir-Stadt. Nach 3 Tagen faulenzen,                                             organisierten wir uns ein Taxi, war ja nicht weit von Skanes nach Monastir und wollten einen Preiß aushandeln mit dem Taxisfahrer. Der war echt der "Knaller", super nett und sprach perfekt deutsch. Er fragte uns, ob wir schon mal in Monastir waren, als wir es verneinten, schlug er uns vor, mit uns eine kompl. Tagefahrt zu machen uns alle Sehenswürdigkeiten aus Monastir zu zeigen und wenn es uns gefallen hat, dann sollen wir ihn bezahlen, was uns die Fahrt Wert war und wenn es uns nicht gefallen hat, brauchen wir nichts zu zahlen.

Heinz & ich schauten uns an und wollten das alles nicht so recht glauben. Aber wir ließen uns auf den Handel ein, mal sehen was daraus wird.

Es war das beste was uns je passieren konnte. Er machte zuerst eine komplette Stadtrundfahrt mit uns, erklärte besser als der beste Reiseleiter. Anschließ

end fuhr er mit uns zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten, machte mit uns jeweils eine Uhrzeit und einen Treffpunkt aus, wo er dann abholen würde.

Geld wollte er immer noch keins. Und wir konnten uns bei allen so richtig Zeit lassen, war einfach spitze.

Zum gegebenen Zeitpunkt stand auch unser Taxifahrer wieder da um uns abzuholen. Ist doch genial oder? Auf dem Rückweg fuhr er dann die Küstenstraße entlang und zeigte uns hier und da noch was. Wir kamen dann abends um 18:30h im Hotel an. Jetzt waren wir natürlich gespannt was er sich für den ganzen Tag verlangen würde. Als er dann sagte wir sollen im 10 Dinar geben, sind wir ja bald aus allen Wolken gefallen, das  sind umgerechnet ca. 7,00€. Das geht schon mal gar nicht sagte Heinz, für den ganzen Tag nur 10 Dinar? und gab ihm dann 35 Dinar (ca.20.00€). Die wollte er erst gar nicht annehmen, er meinte das wäre zuviel. Nein, nein das ist schon o.k. so. sagten wir. Er nahm es dann auch an, bedankte sich noch tausendmal und fuhr.

Ja, das war eine Geschichte, ich glaube so was erlebt man auch nicht alle Tage im Urlaub und es war ein wirklich wunderschöner Ausflugstag mit reichlich Infos, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden.


Klick hier, Bilder Monastir Stadt

Die Festung von Monastir "Ribat" ist auf Befehl des Abbasiden-Kalifen Harun ar-Raschid im Jahr 796 als Schutz gegen Angriffe der byzantinischen Flotten am Mittelmeer errichtet worden und galt mit dem Ribat von Sousse als die bedeutendste Festung entlang der tunesischen Küste "Sahel".

Lokalhistorischen Nachrichten aus dem frühen 10. Jahrhundert zufolge war der Aufenthalt in diesem Ribat  - genannt als al-qaṣr al-kabīr = die Große Festung - besonders verdienstvoll: ein dreitägiger Postendienst in Monastir garantierte jedem einen Platz im Paradies. Die Festung galt somit unter den Kämpfern und Asketen gleichermaßen als eine Art Wallfahrts- und Meditationsort zu religiösen Anlässen, wie dem Aschura-Fest und im Fastenmonat Ramadan.

Im Obergeschoss des südöstlichen Flügels war eine kleine Moschee mit einem Mihrab untergebracht. Heute werden diese Räumlichkeiten als Museum mit Exponaten aus der Region und aus Kairouan genutzt.

Monastir ist die Geburtsstadt des ehemaligen tunesischen Präsidenten Habib Bourguiba, zu dessen Ehren eine Moschee „Dschâmi' Burqîba“ und ein Mausoleum „Turbat Âl Burqîba“ errichtet wurden, und dessen ehemaliger Palast sich an der Straße zum Flughafen Monastir befindet, welcher ebenfalls seinen Namen trägt.

Der Rechtsanwalt führte seit den 1930er Jahren die Widerstandsbewegung gegen die französische Besatzung an und war 1956 maßgeblich am Rückzug der Franzosen beteiligt. 1957 wurde Bourguiba der erste Präsident Tunesiens und leitete in den frühen Dekaden seiner Amtszeit wesentliche Neuerungen ein. Mit Gesundheits- und Bildungsreformen und gesetzlicher Gleichstellung der Frauen brachte er Tunesien auf den Weg zu einem modernen und weltoffenen Staat auf dem religiösen Fundament des Islam.



Bourguiba Mausoleum in Monastir

Die 1963 erbaute Bourguiba-Moschee zeichnet sich durch ihr reiches Dekor aus.

Neunzehn mit Schnitzereien verzierte Türen aus Teakholz, die von Kunsthandwerkern aus Kairouan angefertigt wurden, gewähren Einlass in die Moschee. Der Gebetssaal, dessen Gewölbe auf 86 Marmorsäulen ruhen, bietet bis zu tausend Gläubigen Platz. Der Mihrab ist von kleinen Onyx-Säulen umrahmt. Das achteckige, schlanke Minarett, das von einer kleinen Galerie überragt wird, wurde im osmanischen Stil erbaut.

Gegenüber dem Vorplatz steht die in den 60er Jahren errichtete Moschee, die ebenfalls nach Habib Bouguiba benannt ist. Der riesige Bau, enthält zwar keine historischen Schätze, ist aber als Nachbau der Hammouda-Pascha-Moschee in Tunis mit prunkvollen Mosaiken und Verzierungen eine künstlerisch wertvolle Attraktion.

Das gewaltige Grabmal Habib Bourguibas und seiner Familie lohnt mit seinem weitläufigen, hübsch bepflanzten und gepflegten Vorplatz sowohl von außen als auch von innen unbedingt eine Besichtigung. Neben den prachtvollen Grabstätten Bourguibas, seiner Angehörigen und einiger weiterer Freiheitskämpfer sind auch die liebevoll zusammengestellten Details aus Bourguibas Leben sehenswert. Zahlreiche Fotos und Requisiten eines langen Politikerlebens gewähren interessante Einblicke in Bourguibas Wirken und seine Zeit.



Sidi Bou Said, das Dorf war früher der Religion geweiht. Hier lebten Marabuts, religiöse Einsiedler. Der Name ist eine Abkürzung des Namens eines Heiligen namens Abou Said ihn Khalef ibn Yahia Ettamini el Beji, der hier gelebt hat.

Im Künstlerdorf mit hübschem Ortsbild, das zu Fuß erkundet werden muss, befinden sich traditionelle weiß-blaue Häuser mit kunstvollen Bögen und eine Hauptstraße mit Kunstgalerien und Souvenirshops.

Neben dem wunderschönen Blick über die Bucht von Tunis ist auch der islamische Friedhof mit weißen Grabsteinen interessant. Unbedingt sehenswert ist der prächtig ausgestattete orientalische Palast Ennejma Ezzahra, der in einem von Mauern umsäumten Garten liegt, und heute ein Zentrum arabischer Musik ist. Zu den Künstlern gehörten auch die deutschen Maler August Macke und Paul Klee. Nach seinem Tod im Jahre 1932 vererbte von Erlanger dem Land Tunesien sein Kulturgut.

Das Dorf ist für den Verkehr gesperrt. Man sollte den Parkplatz etwas unterhalb von Sidi Bou Said nutzen.

Karthago liegt rund 15 km östlich von Tunis und kann von dort über die Av. Habib Bourguiba oder auf der P9 über Sidi Bou Said erreicht werden.

Das archäologische Ausgrabungsgelände von Karthago wurde 1979 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen und ist eine touristische Attraktion.

In der Antike war Karthago Hauptstadt der gleichnamigen See- und Handelsmacht. Die Einwohner Karthagos wurden von den Römern als Punier

(abgeleitet von Phönizier) bezeichnet.

Nach dem Untergang Karthagos ging das karthagische Reich im 2. Jahrhundert v. Chr. im römischen Imperium auf. Heute ist Karthago ein Vorort von

Tunis.


Klick hier Bilder Karthago

Monastir ist eine Küstenstadt in Tunesien mit 71.546 Einwohnern (Zensus 2004) und Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernorats. Sie liegt im Süden des Golfs von Hammamet, 20 km östlich von Sousse und 162 km südlich von Tunis.

Monastir gehört neben Kairouan und Sousse zu den ersten in Ifriqiya gegründeten arabischen Siedlungen und wurde auf den Ruinen der alten phönizisch-römischen Stadt Ruspina erbaut. Die Festung (Ribat) von Monastir ist auf Befehl des Abbasiden-Kalifen Harunar-Raschid im Jahr 796 als Schutz gegen Angriffe der byzantinischen Flotten am Mittelmeer errichtet worden und galt mit dem Ribat von Sousse als die bedeutendste Festung entlang der tunesischen

Küste (Sahel). Lokalhistorischen Nachrichten aus dem frühen 10. Jahrhundert zufolge war der Aufenthalt in diesem Ribat - genannt als die Große Festung - besonders verdienstvoll: ein dreitägiger Postendienst in Monastir garantierte jedem einen Platz im Paradies. Die Festung galt somit unter den Kämpfern und Asketen gleichermaßen als eine Art Wallfahrts- und Meditationsort zu religiösen Anlässen, wie dem Aschura-Fest und im Fastenmonat Ramadan.

Im Obergeschoss des südöstlichen Flügels war eine kleine Moschee mit einem Mihrab untergebracht.Heute werden diese Räumlichkeiten als Museum mit Exponaten aus der Region und aus Kairouan genutzt.


Heute ist Monastir eine wichtige Universitätsstadt (z. B. Medizinische Fakultät). Ein Fünftel ihrer Bevölkerung sind Studenten. Mit Sousse und Sfax

entwickelte sich die Stadt mit ihrem Hafen zum Umschlagplatz des Olivenölhandels. Seit der Mitte der 60er Jahre ist es eines der wichtigsten Zentren der

Touristikbranche in Tunesien.


Monastir ist die Geburtsstadt des ehemaligen tunesischen Präsidenten Habib Bourguiba, zu dessen Ehren eine Moschee (Dschâmi' Burqîba) und ein

Mausoleum (Turbat Âl Burqîba) errichtet wurden und dessen ehemaliger Palast sich an der Straße zum Flughafen, welcher ebenfalls seinen Namen trägt,

befindet.


Der internationale Flughafen Monastir befindet sich 8 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Monastir ist außerdem in das Streckennetz der staatlichen

Eisenbahn SNCFT eingebunden.




Urlaub Monastir - Skanes April / Mai 2004


Das war unser erster Urlaub in Tunesien. Wir buchten das 4 Sterne Hotel "Sol Elite Palm Garden", in  Skanes-Monastir für eine Woche. Wir flogen mit der TunisAir. Sehr angenehmer Flug und freundliche Bedienung.

Lage: Direkt am langen Sandstrand, in einem Palmenhain, 5 km von Monastir und 15 km von Sousse entfernt, 5 Min. vom Flughafen entfernt. Mit Schrecken,

dachten wir an den Fluglärm. Aber wir haben die ganzen 8 Tage nie was vom Fluglärm mitbekommen.


 

Da wir nur relaxen wollten, haben wir auch nur einen Tagesausflug gemacht. Diese Ausflugspaket beinhaltet:


    * Bardo-Museum in Tunis

    * Sidi Bou Said - die blau/weiße Stadt

    * die Ausgrabungsstätte in Karthago

    * und Shopping in der Hauptstadt Tunis


Das Museum Musée national du Bardo ist das größte archäologische Museum Tunesiens und es liegt ca. 4 km westlich des Stadtzentrum von Tunis im Stadtteil Le Bardo und besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung römischer Mosaiken.

Es ist vorwiegend in den weitläufigen Räumen des ehemaligen Harems des Bardo-Palastes untergebracht, der in der Mitte des 19. Jahrhundert errichtet wurde.

Das Museum beherbergt karthagische, römische, byzantinische und arabische Schätze. Es besitzt Exponate von Weltrang und bietet einen ausgezeichneten Überblick über die tunesische Geschichte und Kultur. Der größte Schatz des Museums ist die Ausstellung der vielen römischen Mosaiken, die meistenteils aus » Karthago, » Dougga und » Utica stammen und zur größten Mosaikensammlung der Welt gehören. Die oberen Räume zeigen die Privatgemächer inklusive Harem des ehemaligen Bey von Tunis und sind ebenfalls sehr interessant.

Aber berühmt ist das Bardo-Museum vor allem für seine Mosaiken-Sammlung, von denen Sie sich zuerst die Grabmosaiken aus der christlichen und der byzantinischen Periode ansehen sollten. Erstes Exponat der byzantinischen Abteilung ist allerdings ein aus Marmor geschlagenes Taufbecken, in das Priester und Täuflinge hinabsteigen mußten und um etliches größer als die Becken, die man aus den christlichen Kirchen Nord- und Mitteleuropas kennt. Die Grabmosaiken zeigen dann die Porträts der Verstorbenen, nennen Daten und Jahreszahlen, sind dabei ungewöhnlich präzise. Über ein Mädchen, dass keine neun Jahre alt wurde, heißt es beispielsweise, dass es acht Jahre, zehn Monate, 23 Tage und sechs Stunden lebte.