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Kleoboulos oder Cleobulos von Lindos war einer der Sieben Weisen des antiken Griechenlands. Als schön und klug von einigen zu sein, andere behaupteten, dass er ein Nachkomme des Herakles war. Er war sowohl der Tyrann von Lindos und ein Dichter. Vertraut mit ägyptischen Philosophie, war er der Autor von Liedern und Rätseln. Er riet Männern den Zuhörern statt Schwätzer sein, nichts mit Gewalt zu tun und alle Kinder, die beiden Söhne und Töchter zu erziehen. Er starb im Alter von 70 Jahren..


Die Panagia Kirche in Lindos besitzt ein fünfgeschössigen Glockenturm aus dem 14. Jhdt.

DieKirche wurde von den Johannitern. Der Glockenturm konnte erst im 19. Jhdt. gebaut werden, als die Türken den Christen wieder erlaubten, Glocken zu läuten.

Die Akropolis von Lindos ist eine Burgruine in der griechischen Stadt Lindos im Süden von Rhodos.

Die Ruinen der Akropolis wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dänischen Archäologen ausgegraben. Hierbei wurden auch Funde aus der Jungsteinzeit auf dem Berg entdeckt. Die Byzantiner bauten über den Trümmern des antiken Heiligtums eine Burg. Das jetzige Bauwerk ist eine Kreuzfahrerfestung der Johanniter, die auf früheren Burgen aufbaute. Zentral steht in der Festung ein teilweise rekonstruierter Athenetempel aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.

Die Burgruine liegt auf einem 116 Metern hohen Felsen direkt im Ortskern. Schon von fern sieht man die majestätischen Säulen. Sie ist über steile Fußwege zu erreichen. An einem der Wege bieten Treiber Esel zum Ritt an, an einem anderen Frauen mit Ihren Handarbeiten.

Von hier oben, blickt man auf 4000 Jahre bewegte Geschichte zurück.


In deren Inneren entstand im 13. Jahrhundert eine orthodoxe Kirche, die zur Burgkapelle umgestaltet wurde und dem Heiligen Johannes gewidmet wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Burg von den Rittern des Johanniterordens übernommen. Diese bauten die kleine Burg zu einem stattlichen zweistöckigen Rittergebäude mit massiven Festungsmauern um.

Geht man von hier aus die neuere Treppe zur Akropolis herauf, sieht man links Reste der Antiken Treppe und etwas weiter oben die Treppe aus der Ritterzeit. Ein gewaltiges, gewölbtes Tor des Torhauses, führt in das Rittergebäude. Das Obergeschoss, das über eine breite Wendeltreppe zu erreichen war ist heute für den Besucher gesperrt. Unmittelbar dahinter befinden sich die Überreste der Burgkapelle. Diese soll im 13. Jahrhundert gebaut worden sein. Südlich des Johannitergebäudes befindet sich ein Gewölbe. Dort sind in den Fels gehauene archaische Treppenstufen, zu sehen. Wieder im Freien trifft man zunächst auf einen römischen Kaisertempel, der so wird vermutet, aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. stammt. Etwas weiter hinten befindet sich der Tempel  des Psythiros, dem Gott der Weissagung.

Der Tempel der Athenea Lindia


Wissenschaftler haben herausgefunden, das nahe der Stelle an der Jahrhunderte später der Tempel gebaut wurde, schon im 2. Jahrhundert v.Chr., in einer natürlichen Grotte, im Felsen der Akropolis, eine weibliche Gottheit verehrt wurde. Die Dorier erbauten im 7.Jahrh.v.Chr. etwas oberhalb dieser Grotte, ihrer Göttin Athena Lindia einen ersten Tempel aus Holz. Die Grotte wurde weiterhin als heilige Kultstätte geehrt. 550 v.Chr. entstand unter dem Herrscher Kleoboulos, genannt der gute Tyrann, an derselben Stelle der erste steinerne Tempel. Dieser wurde damals nach dem Vorbild, der Athener Akropolis erbaut. 342 v. Chr. verbrannte dieser Tempel bis auf die Grundmauern. In der Folgezeit, plante und errichtete man den gesamten heiligen Bezirk neu. Die Statue der Göttin, bis dahin aus Holz wurde durch eine wertvolle Statue aus Gold und Marmor ersetzt.


 Der Komplex wurde mit  neuen Terrassen, Treppen und Säulenhallen erweitert. Wie z.B. die Mauern des Tempels von Lindia Athena und die monumentale Freiheitstreppe der Akropolis. Diese ist 21 Meter breit und gilt als Meisterwerk antiker Baukunst. Der imposante Tempel der Göttin war umgeben von glänzenden Gebäuden. Der gesamte Tempelbereich war ein Zeichen für die Frömmigkeit der Linder und dessen Bauwerke sind auch heute noch Zeugen von deren  einstigen Wohlstandes. Über 1000 Jahre später errichteten die Byzantiner eine kleine Burg.


Öffnungszeiten:

Di-Fr 8.30 bis 16.30 Uhr

Sa, So 8.30 bis 15.00 Uhr

Mo. geschlossen


Eintrittspreis pro Erw. Person 6.00 €

Lindos – Rhodos

Im Südosten von der griechischen Insel Rhodos befindet sich die zweitgrößte Stadt, die den Namen Lindos trägt. Sie liegt ca. 55 km von Rhodos-Stadt entfernt. Der Name Lindos, steht für einen der Erbauer von dem Koloss von Rhodos, der die Insel bei und Deutschen so bekannt gemacht hatte.

Lindos gehört für Rhodos Reisende zum Pflichtprogramm. Das malerisch griechische Dorf besticht nicht nur durch seine wunderschöne Architektur, sondern auch durch seine lange und bedeutsame Geschichte. Der Erbauer eines der sieben Weltwunder wurde hier geboren: Chares von Lindos entwarf und erbaute den Koloss von Rhodos, der im 3. Jahrhundert vor Christus in der Hafeneinfahrt von Rhodos gestanden haben soll. Chares von Lindes war von Beruf Bildhauer und Erzgießer. Es nahm 12 Jahre seines Lebens in Anspruch, den über 30 Meter hohen Koloss von Rhodos aus Blei zu gießen. Der Koloss zählt schon seit der Antike zu den sieben Weltwundern, obwohl er 60 Jahre nach seiner Fertigstellung wieder durch ein Erdbeben zerstört und nie wieder aufgebaut wurde. Das einzige andere bekannte Werk der Arbeiten von Chares von Lindo ist ein überdimensionaler Kopf aus Bronze.

Lindos liegt romantisch an einem Berghang und in der Region häufig als das Juwel der Insel oder wegen seiner Architektur als das weiße Dorf bezeichnet. Nur eine einzige schmale Straße führt ins Dorf hinein, diese sogenannte Odos Akropoleos verdeutlicht den idyllischen Charakter des Dorfes.

Auf dem Gipfel steht die Akropolis von Lindos über dem kleinen Dorf aus weiß getünchten Häusern. Bis heute können eine Vielzahl historischer Überbleibsel auf der Akropolis bestaunt werden. Dazu gehören der dorische Tempel der Athena, die Überbleibsel eines antiken Kriegsschiffes und hellenistische Bauelemente. Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert kamen eine Ritterburg und eine dazugehörige griechisch orthodoxe Kirche hinzu, die heute noch zu Teilen erhalten ist.

Die Häuser zeugen bis heute vom Reichtum der alten Seefahrergeschichte des Ortes. Die Linder betrieben Handel im gesamten östlichen Mittelmeerraum und brauchten dabei auch architektonische Baustile wieder mit. So finden sich bis heute byzantinische, arabische und korintische Elemente an den Häusern des Dorfes.

Typisch für Lindos sind außerdem reich verzierte Holzdecken mit Tellern als Wandschmuck und Mosaikböden. Da ist es nicht verwunderlich, dass das ganze Dorf heute unter Denkmalschutz steht und in seiner Einmaligkeiten erhalten und restauriert werden soll.


Die Ruinen der Polis von Lindos sind Anzugspunkt für Kulturreisende auf Rhodos. Es wird angenommen, dass bereits Griechen vor weit mehr als 3000 Jahren in der Region des heutigen Lindos siedelten. Das Meer am natürlichen Hafen vor Lindos ist glasklar und der Strand besteht aus feinem Sand. In Lindos hat man die Möglichkeit, bis zur Akropolis auf einem Serpentinenweg hinaufzuwandern.

Einzigartig für die Insel Rhodos sind die Esel in Lindos. Sie werden im Ort auch gerne als Lindos- Taxis bezeichnet. Auf Eseln können Besucher sogar bis hinauf zur Akropolis gebracht werden.