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Platane des Hippokrates


Der um 460 v. Chr. auf Kos geborene “Vater der Medizin „ soll den Baum an dieser Stelle vor etwa 2400 Jahren

                                                       gepflanzt haben. Bei der Fremdenverkehrsorganisation der Gemeinde Kos heißt

                                                       es außerdem, dass Hippokrates seinen Schülern im Schatten dieses Baumes

                                                       die Wissenschaft der Heilkunde beigebracht haben soll. Ein paar Jahrhunderte

                                                       später, so heißt es in den Quellen, soll der Apostel Paulus unter dem selben

                                                       Baum das Christentum gelehrt haben.

                                                       Heute genießen Einheimische wie Touristen den Schatten, den dieser mächtige

                                                       alte Baum spendet. Knorrig und mit weitgehend hohlem Stamm hat die

                                                       Platane des Hippokrates einen Umfang von etwa zehn Metern und die armdicken

Äste ragen, gestützt durch Stangen, weit über den Schutzzaun hinweg. Auf einer Seite des Platzes befindet sich ein

kleiner Brunnen, auf der anderen ein alter Pavillon sowie Reste von Säulen. Auch eine arabische Inschrift soll sich auf der einen Seite der Platane befinden.

Inzwischen wird mit allen Mitteln versucht diesen Baum vor dem Verfall zu schützen, die laut Schätzungen 2.500 Jahre alte Platane wird von einem

Eisengerüst gestützt.


Johanniterburg


Bei Reisen in den Mittelmeerraum begegnet man überall Zeugen vom Wirken des Johanniterordens. Dieser hatte sich nach den verlorenen Kämpfen gegen die Muslime um Jerusalem nach Zypern, später nach Rhodos und Kos, zurückgezogen. Hier war der Orden über zwei Jahrhunderte sesshaft.

Seine Aufgabe war hauptsächlich die Pflege von kranken Pilgern, die hier Station machten. Wichtig war aber auch die Verteidigung des Mittelmeerraumes gegen die Türken.

Weiter geht es zur Johanniterburg, ein Kastell das mit Bastionen und Türmen als Vorzeigebeispiel

der Befestigungsarchitektur des 15. Jahrhunderts gilt.1933 wurde durch ein schweres Erdbeben die Burg

fast zerstört nur die dicken, doppelten Mauern hielten stand.

An diesen entlang führt denn auch der erste Weg in Richtung Stadt, vorbei an Ausflugs- und Fischerbooten sowie der ein oder anderen Yachten. Hält man sich am Ende der Mauern links, kommt eine Steinbrücke über der verkehrsreichen Straße Finikon ins Blickfeld. Sie bildet den Zugang zur Johanniterburg und ist vom gegenüberliegenden kleinen, hinter viel Grün versteckten Platz aus zu erreichen.

Antikes Angora

Angrenzend an den Mandraki Hafen und die Burg, im Süden des Platanenplatzes, befinden sich die Überreste, der antiken Agora. Viele Jahre, war dieser Platz, der wichtigste Warenumschlagplatz der Insel. Während der Ritterzeit wurden Stücke der Agora überbaut. Diese Gebäude wurden z.T. bei einem starken Erdbeben 1933 zerstört.

Im antiken Griechenland war es der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt. Sie war aber zugleich auch eine bedeutende gesellschaftliche Institution und als solche ein kennzeichnendes Merkmal der griechischen polis. Als wichtiger Kultplatz war sie der Veranstaltungsort vieler für die Ausbildung einer gemeinsamen Identität entscheidender religiöser Feste mit gymnischen und musischen Agonen. Als Ort der Volks- und Gerichtsversammlungen kam ihr eine herausragende Rolle für das geordnete Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu.


Diese Naturkatastrophe war schlimm für die Bewohner der Insel, nicht aber für die Archäologen, die jetzt die Möglichkeit hatten, das Gebiet genauer zu erforschen. Sie legten Teile eines Herakles Tempel, eines Aphroditetempels, und 2 Säulenhallen aus dem 3-4 Jh. v. Chr. frei. Eine frühchristliche Basilika aus dem 5. Jh. wurde ebenfalls freigelegt. Im Osten und im Westen sind noch zwei der antiken Tore der Agora erhalten geblieben. Durch diese gelangen sie im Westen zur Defterdas Moschee und im Osten auf den Freiheitsplatz. Die antike Agora, mit den leuchtend blühenden Sträuchern, ist auch heute noch ein Platz, an dem es sich lohnt, zu verweilen.

Eleftherias Platz

Das Zentrum von Kos-Stadt ist zweifellos der Eleftherias-Platz. Hier finden sich das Archäologische Museum, die Markthalle und die. Defterdar-Moschee samt Minarett. Das islamische Gotteshaus ist ein Überbleibsel aus der langen Zeit der türkischen Besetzung von Kos. Die Moschee wurde im Jahr 1725 erbaut. Heute dient sie allerdings nicht mehr als Gotteshaus, sondern wird für touristische Zwecke genutzt (Café, Verkaufsarkaden).



Der Hafen und die kleinen Altstadtgassen von Kos,


an der Verkehrsreichen Hafenstraße mit ihrer großen und breiten Promenade liegen u.a. zahlreiche Fischer, Ausflugsboote und Yachten. Unmengen an Restaurants und Bistros findet man hier vor und laden zum verweilen ein.

In den kleinen Gassen rechts und links findet man viele Geschäfte,Cafés und Galerien, man kann dort shoppen und sich treiben lassen.



Bevor wir jetzt Abschied von der schönen Insel Kos nehmen, gehen wir noch in einer sehr gemütlichen

Taverne und genehmigen uns noch ein sehr leckeres Essen. καλή όρεξη (Guten Appetit)!!!