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Gran Canaria - Insel des ewigen Frühlings Urlaub Mai 1986 und Juni 1990


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Hotel Jardin del Atlantico

Playa del Ingles, Mai 1986

Apartamentos Las Faluas

Playa del Ingles, Juni 1990

Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Die annähernd kreisförmige Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und eine Küstenlänge von rund 236 Kilometern. Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria.

Wie alle Inseln des Archipels ist auch diese vulkanischen Ur-sprungs. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1949 Meter hohe, erloschene Vulkan  Pico de las Nieves. Wahrzeichen Gran Canarias ist der 1813 Meter hohe Roque Nublo.

Auf Grund ihrer klimatischen und geographischen Vielfalt sowie ihrer differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als „Miniaturkontinent” beschrieben. Die Insel besitzt 14 Mikroklimazonen. Aus dem Bergland des Inselinnern führen viele Trockentäler, sogenannte Barrancos, bis an die Küste. Bei den seltenen Regenfällen, die dann aber recht ergiebig sein können, füllen sich die Barrancos zu teilweise reißenden Sturzbächen. In den bewohnten Gegenden wurden die Bachtäler deshalb ausgebaut und befestigt.


Klima:

Gran Canaria liegt im Einflussbereich der Passatwinde, die auf der Nordhalbkugel von Nordosten herandrängen. Sie werden an den Inselbergen zum Aufsteigen gezwungen und sorgen an deren Nordhängen für zum Teil ergiebige Niederschläge, meist in Form von Nebel. Die Insel ist daher klimatisch in etwa zweigeteilt in den feuchteren Norden und den trockeneren Süden. Die Trockenheit der Südinsel wird durch den Einfluss trockener Winde aus der Sahara noch verstärkt. Die Beste Reisezeit für La Palma, das stellvertretend für Gran Canaria, La Gomera und El Hierro steht, ist von April bis Oktober, wenn die Niederschläge am geringsten ausfallen.

Sehenswürdigkeiten

    * Gran Canaria, Berge bei Ayagaures

    * Gran Canaria, Westküste

    * Gran Canaria, Westküste, vom Atlantik aus gesehen

    * Der malerische Fischerort Puerto de Mogán, auch Venedig

      des Südens genannt

    * Die Dünen von Maspalomas

    * Palmitos Park-Palmen- und Tierpark,der bei einem Brand  

      2007 fast vollständig zerstört und im Sommer 2008 neu

      eröffnet wurde

    * Der Trinkwasser-Staudamm im Barranco oberhalb von

      Maspalomas im Hinterland

    * Das „Cruz de Tejeda”, ein Aussichtspunkt am Gipfel mit

      Blick zum „Pico del Teide”

    * Felsnadel Dedo de Dios (Finger Gottes) in Puerto de las Nieves

      (ein Teil des Felsens wurde am 28. November 2005 durch den Tropensturm

      Delta abgerissen, Restaurierung ist in Planung)

    * Cenobio de Valerón, über 290 Höhlen, die von den Ureinwohnern in den

      Tuffstein gehauen wurden

    * Botanischer Garten Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo

     (kurz: Jardín Canario) in Tafira Alta

    * Kakteenpark Cactualdea bei San Nicolás de Tolentino (Westküste)

    * Der 80 m hohe Monolith Roque Nublo

    * Der Ort Teror mit typischer kanarischer Architektur

    * Höhlen von Artenara

    * Die Hauptstadt Las Palmas mit Hafengebiet und historischer Altstadt

    * Die Orte San Bartolomé und Fataga im Landesinneren

Puerto de Mogán

ist ein Hafen- und Ferienort im Süden der Insel Gran Canaria. Er wurde um den bestehenden kleinen Hafen der 12 Kilometer entfernt gelegenen Ge-meinde Mogán herum angelegt, zu welcher er in administrativer Hinsicht gehört.

Puerto de Mogán entstand 1983 bis 1988 nach einem Entwurf von Raphael Neville. Der Ort wird auf Grund einiger Kanäle, die vom Hafen in den Ort führen, zuweilen auch als „Klein Venedig“ oder das „Venedig des Südens“ bezeichnet. Die zahlreichen kleinen Gassen, die sich durch den Ort ziehen, tragen zu dem Erscheinungsbild bei.

Es wurde in den letzten Jahren viel gebaut, wobei Anstrengungen unternommen wurden, durch postmoderne Architektur einen Teil des ursprünglichen Charmes zu erhalten. Die Regierung Gran Canarias hat verboten, in Puerto de Mogán Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. So ist das frühere Fischerdorf in seinem Ursprung trotz Tourismus weitgehend erhalten geblieben und der neue Teil fällt nicht sofort als solcher auf.

Die vielstöckigen Hotelburgen und Einkaufszentren wurden einige Kilometer entfernt, jedoch teilweise in Sichtweite des Hafens gebaut. Den größten Teil des künstlich angelegten Hafens nimmt der Yachthafen mit angegliederter Bootsreparaturwerft ein.

Vom Ende der Hafenmole aus können mit einem Tauchboot einstündige Fahrten zur Erkundung der Unterwasserwelt unternommen werden. Rund um den Hafen werden in den Restaurants neben Fisch (teilweise von ortsansässigen Fischern) auch mitteleuropäische Gerichte und Fast-Food angeboten. Puerto de Mogán ist touristisch voll erschlossen. Direkt angrenzend wurde ein künstlicher Strand samt dezenter Hotelanlagen angelegt. Regelmäßig fahren Busse aus den benachbarten Touristenzentren ein. Der um den Hafen gelegene Teil des Ortes ist eine Appartementanlage, die zu einem Hotel gehört. Auf der Straße davor findet jeden Freitag ein Wochenmarkt statt.