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Faszination Mauritius und nützliche Informationen

Zahlungsmittel

ist die Mauritius-Rupie (Rs). Die sind in 100Cents unterteilt.


Als Münzen gibt es:


1 Rupie;

5 Rupie;

10 Rupie;

sowie 5,10,20,und 50 Cent-Stücke.


Banknoten gibt es folgende:


Rs. 10.25,50,100,200,

500,1000 und Rs-2000.


Banknoten, Zahlungsanweisungen, Reiseschecks usw. in Fremdwährungen

können ohne Einschränkung eingeführt werden.

z.Zt. steht der Euro auf Mauritius:1,00 Euro= 39,840 Rupien.


Ausflüge Wanderungen, Sehenswertes: eine Insel stellt sich vor.

Mauritius hat viel zu bieten; blaue Lagunen und schneeweiße Strände mit türkisfarbenen Wasser, erloschene Vulkane, exotische Pflanzen, Tiere und große Gastfreundschaft. Entdeckung eines tropischen Paradieses. Mauritius gehört zweifellos zu den schönsten Plätzen an der Sonne im Indischen Ozean. Wer einmal dort gewesen ist, der schwärmt noch Jahre lang von dieser Trauminsel.

Lage: Mauritius liegt 855 km von Madagaskar und 1800 km von der ostafrikanischen Küste entfernt. Mit 1865 Quadratkilometern ist Mauritius halb so groß wie Mallorca. Die 330 km lange Küstenlinie ist fast vollständig von einem Korallenriff umgeben. Der höchste Berg, Piton de la Petite Rivi'ere Noire, erhebt sich bis auf 828 m, die Hauptstadt ist Port Louis.

Reisewetter: Das tropische Meeresklima des Indischen Ozeans sorgt für Durchschnittstemperaturen im Sommer( November -April ) tagsüber von 30 Grad, Nacht's 22-25 Grad. In der "kühleren" Jahreszeit ( Mai -Oktober ) tagsüber, 17 Grad, Nacht's 19-21 Grad. Die Wassertemperaturen schwanken je nach Jahreszeiten zwischen 22 und 28 Grad.Mauritius ist der Weltzeit um vier Stunden und der mitteleuropäischen Zeit um drei Stunden voraus.


Besonderer Tipp: Wer dem gehobenen Preisniveau der Hotels und Ferienanlagen entgehen möchte, so wie wir, und die Privatsphäre aus persönlichen Gründen vorzieht, hat eine große Auswahl an Ferien- Wohnungen und Apartments. Vor allem im Norden, rund um Grand Baie, wo wir das erste Mal waren. Dort gibt es die besten Einkaufsadressen nicht nur für Selbstversorgung, nein auch zum Shoppen ist es dort einfach genial. Hier gibt es Markensachen wie Hugo Boss; Calvin Klein, Versace u.v.a. Designer, die dort ihre Kleidung etc. zu sehr günstigen Preisen anbieten.


Essen und Trinken: So bunt wie das Völkergemisch ist auch die Auswahl der einheimischen Küche. Schon allein bei dem Gedanken an die phantasievolle Köstlichkeiten der mauritianischen Küche, läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Egal wo man dort essen geht, sei es angefangen vom Strandbistro oder Schnellrestaurant bis hin zum 5 Sterne Restaurant, ist alles sehr preiswert und empfehlenswert. Unser Hochzeitsessen z.B. fand in dem 5 Sterne Restaurant ``ÌNDRA`` in Domaine Les Pailles statt. Indra gilt als bestes indisches Restaurant auf der Insel.

Als obligatorische Durstlöscher gelten ``Alooda``, eine für unsere Geschmacksnerven etwas gewöhnungs-bedürftige Kräuterlimonade und natürlich das einheimische Bier schmeckt im übrigen sehr gut. Nicht zu vergessen ist auch der mauritianische Rum, der sowohl pur, oder als Mixgetränk, sehr be-kömmlich ist. Auch für die Weingenießer gibt es was für den Gaumen, z.B. ein Rosèwein Chauteau Bel Ombre, oder den Decramon bzw. Montrevel, alles einheimische Weine. Wer den süßlichen Geschmack nicht scheut, sollte Lynchee-Wein testen. Zudem kommen auch sehr gute Weine aus Südafrika.


Sport und Freizeit: Schnorcheln, Schwimmen, Tauchen, Surfen, Segeln, Hochseefischen, Wassersport, Golf u.v.m., alles wird einem dort geboten. Das klare Wasser der Lagunen, das als wärmstes Meerwasser der Welt bekannt ist, wechselt seine Farben von hellstem Türkis bis zu kräftigem Indigoblau. Ihr braucht keine erfahrenen Taucher zu sein, um in den Riffen Eure geheimsten Wunschträume zu erfüllen. Endlose Korallengärten in denen die verschiedensten Fischarten schwimmen, bieten sich dem Auge ! ! ! Formationen von roten, goldfarbenen, blauen und gelben Korallen sehen wie Blumensträuße aus.





Die Geschichte vom "Dodo"

Dronte, auch liebevoll "Dodo" bei den Einheimischen genannt, ist einst der

berühmtesten Tiere auf Mauritius. Dieser einst bis zu 20 kg schwere

Truthahngroßer Vogel ist leider längst ausgestorben.

Ein Expeditionsteam entdeckte bei einer Ausgrabung in Mare aux Songes auf

Mauritius 150 fossile Knochen des Dodo-Vogels. Die europäischen Forscher

fanden unter anderem zwei beinahe vollständige Dodo-Skelette

und zwei teilweise gegliederte, ausgestorbene Riesenschildkröten am Ausgra-

bungsort. Die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass das fossile Material bei

Mare aux Songes besonders gut erhalten ist und als solches einen wichtigen

Schlüssel zum Verständnis der Geschichte und Entwicklung der auf Mauritius

einheimischen Flora und Fauna darstellt.

Zu den Entdeckungen der Forscher gehören zudem ein kompletter Unterkiefer

eines Dodos und ungewöhnliches Schädelmaterial der ausgestorbenen Papageien.

Neben fossilen Knochen gruben die Wissenschaftler auch versteinerte Baum-

stämme, Äste und Wurzeln aus, zu denen ausgestorbene oder aktuell bedrohte

Arten auf Mauritius gehören. Zur Rekonstruktion der Vegetation und Ökologie

in Mare aux Songes-Gebiet von vor 4.000 Jahren wird eine holzanatomische

Untersuchungsmethode eingesetzt. Wachstumsringe im Holz bieten wertvolle

Hinweise auf das Klima in der Vergangenheit im Gebiet des Indischen Ozeans.

Die Ausgrabung war nach Angaben der Wissenschaftler so erfolgreich und

brachte soviel Material zutage, dass schließlich die Ressourcen zur Bearbeitung

fehlten. Deshalb musste die Ausgrabung sogar vorzeitig abgebrochen werden.

Die Ergebnisse scheinen zu betätigen, dass es sich beim Schutzgebiet von

Dodofossilien bei Mare aux Songes um eine der weltweit ergiebigsten Fossil-

ablagerungen auf einer Insel im indischen Ozean handelt.


Mauritius wurde von den arabischen Seefahrern im 10. Jahrhundert bekannt. Als erster Europäer entdeckte sie 1505 der Portugiese Pedro  Mascarenhas.

Nacheinander war die Insel von den Holländern 1598-1712 und von den Franzosen 1715-1810 besetzt, bis sie durch das Abkommen von Paris an Großbritannien abgetreten wurde. Am 12. März 1968 erlangte Mauritius seine Unabhängigkeit wieder. Die Verfassung ist nach dem britischen Muster von Westminster gestaltet, wonach die Macht vom Premierminister und seinem Kabinett ausgeübt wird.


Fest steht, dass zu Beginn des 17. Jahrhunderts holländische Seefahrer damit begannen, Mauritius systematisch anzufahren. Ernsthafte Besiedlungsversuche machten die Holländer allerdings nicht. Sie fanden Gefallen an den hochwertigen Hölzern und holzten deshalb die Wälder ab. Außerdem ließen sie Ziegen auf der Insel nieder, um sie später wieder als Proviant für die Schiffe zu fangen. Die Holländer blieben keine Hundert Jahre auf der Insel; nach ihrer Zeit waren die Wälder stark abgeholzt und die einheimische Tierwelt wurde durch Ratten, die aus den Schiffen sprangen, beschädigt.


Die Franzosen übernahmen die Insel anschließend und ab 1735 übernimmt der berühmte Gouverneur Mahé de Labourdonnais die Geschäfte auf der Insel. Er gilt heute noch als eigentlicher Gründer der Insel, sein Name ist an zahlreichen Stellen zu finden. Er ließ den Hafen von Port Louis erbauen und machte Mauritius zu einem wichtigen Stützpunkt der Französisch-Ostindischen-Gesellschaft. Nur 9 Jahre nach seinem Amtsantritt nehmen die ersten Zuckerrohrfabriken ihren Dienst auf.


Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gibt es erbitterte Kämpfe zwischen Frankreich und England, bei denen England letztendlich als Sieger hervorgeht. Mauritius fällt in die Hand der Engländer, während Reunion französisch bleibt. Die Engländer schaffen die Sklaverei ab, lassen den Zuckerrohrhandel so richtig aufblühen und stellen die Verwaltung auf ihr System um. Anstatt der Sklaven aus Afrika holen sie Arbeiter aus Indien (als Kulis bekannt). Mit Mauritius ging es fortan stark bergauf, wenngleich es zu Zeiten der Weltkriege immer wieder starke Rückschläge gab. Bis 1968 blieb Mauritius eine englische Kolonie und erhielt dann die Unabhängigkeit. Der erste Premierminister wurde Sir Seewoosagur Ramgoolam, nach dem der Flughafen später benannt wurde. Ramgoolam war jedoch noch der Queen unterstellt; erst 1992 entschieden sich die Mauritianer für die Abschaffung der Monarchie.