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Cabo de São Vicente:


Wir fahren jetzt ans Ende der Welt, nach Cabo de São Vicente, dem Südwestzipfel Europas. Die letzte Station unserer Ausflugstour. Die Algarve besteht dort aus einer felsigen, bis zu 70m hohen Steilküste mit karger, baumloser Vegetation.

Man fährt von Lagos aus Richtung Sagres, dann zum Cabo de São Vicente und anschließend die portugiesische Westküste nach Norden, so findet man immer wieder imposante Aussichtspunkte auf felsige Klippen und Brandungen, die das Meer gewaltig aufschäumen.


Hier hört die Welt auf; so zumindest dachte man vor mehr als 500 Jahren. Im Gegenteil, hier beginnt die Welt, hier beginnt der Kontinent.

Am Cabo de São Vicente befindet sich einer der hellsten Leuchttürme der Welt und der als lichtstärkster Leuchtturm Europas.


Er hat eine Leuchtkraft von über 50 Seemeilen. Ein Glasprisma mit stolzen 3 Metern im Durchmesser und eine kleine, nur 1500 Watt starke Halogenleuchte machen diese Reichweite möglich.

Durch die GPS-Satellitennavigation hat der Leuchtturm an Bedeutung verloren. Deshalb wurde die Lichtstärke auf eine Reichweite von 20 Seemeilen gedrosselt. Der Turm leuchtet also nur noch mit gebremstem Schaum. Für ortsansässige Fischer ist er aber immer noch eine überlebenswichtige Orientierungshilfe. Stolze 35 Meter ragt er über die 70 Meter hohe Klippe.

Seit über 5 Jahren, werden die Gebäude und der Innenhof mit EU - Fördermitteln " restauriert ". Das Tor ist für den Besucher seitdem leider geschlossen. Ab 13. April 2010 ist ein Teil der Anlage für den Publikumsverkehr wieder geöffnet worden. Man kann für 3 Euro Eintritt ein kleines Museum besuchen. Wann der Leuchtturm überhaupt wieder besichtigt werden kann und die gesamte Anlage freigegeben wird, steht noch in den Sternen!!


Zahlreiche Händler haben hier ihren Platz eingenommen, sie verkaufen dort allerlei Zeugs, Vom dicken Norwegen-Pulli bis zur deutschen Bratwurst.

Gigantisch ist: dass in die eine Richtung 10.000 km weit Land kommt, während in der anderen Richtung 5000 km lang nichts alles Wasser kommt und dass man hier wirklich einst glaubte, die Welt höre auf.